Welche Ovulationstests gibt es?

welche ovulationstests gibt es

Seit einigen Jahren können Paare mit einem Kinderwunsch zu einer Vielzahl von Hilfsmittel, bei der sicheren Bestimmung der fruchtbaren Tage zurückgreifen. Durch die Berechnung des Eisprungs kann so auf einfachem Wege die Chance einer Befruchtung und damit einer Schwangerschaft maximiert werden.

 

Basaltemperatur, Zervixschleim und was noch

Neben der Messung der Basaltemperatur und der Untersuchung des Zervixschleims kann Frau mit Hilfe eines Ovulationstests sehr genau den Zeitpunkt ihres Eisprungs und damit den Beginn der fruchtbaren Phase ermitteln. Ovulationstests (auch Eisprungtest oder LH-Test genannt) sind in Apotheken, Drogerien und speziellen Onlineshops erhältlich. 

 


Diese unterscheiden sich in aller Regel nur durch ihren Preis und die Verpackung, nicht aber in deren Testmethode und Zuverlässigkeit. 

 

Ovulationstests sind zu 99% sicher

Die am zuverlässigsten und verbreitetsten Art von Ovulationstests sind die Urin-basierten. Diese Tests sind sehr einfach anzuwenden und sind gut mit anderen Urin-basierten Tests wie z.B. Schwangerschaftstests zu vergleichen. Der Teststreifen bzw. die Testfläche wird in den Urin gehalten und anschließend kann das Testergebnis anhand farbiger Teststreifen abgelesen und interpretiert werden. Ein Urin-basierter Ovulationstest reagiert auf den Anstieg des luteinisierenden Hormons (kurz LH genannt), das in den Tagen vor dem Eisprung stark ansteigt. 

 

In der Regel liegt dieser Zeitpunkt des ersten positiven Tests ca. 48-36 Stunden vor dem eigentlichen Eisprung. Unter Verwendung eines Ovulationstests können sie also sehr genau ihren Eisprung vorhersagen und haben so eine wertvolle Hilfe in der Bestimmung ihrer fruchtbaren Phase.

 


Welche Ovulationstests gibt es noch?

Neben den Urin-basierten Ovulationstests gibt es seit geraumer Zeit die Speichel-basierten. Diese prüfen den Speichel auf das Hormon Östrogen und nicht auf den LH-Wert. Wie das Hormon LH so steigt auch der Östrogenspiegel kurz vor dem Eisprung sprunghaft an. Die speichel-basierten Ovulationstests ähneln vom Aussehen her kleinen Mikroskopen mit denen sie die Oberflächenstruktur ihres Speichels erkennen können. Ein hoher Östrogenspiegel verändert die Oberflächenstruktur des Speichels. Auf der Testfolie des Ovulationstests ähnelt das Muster des Speichels dem Frost an einer Fensterscheibe. Sind diese Strukturen (ähnlich eines Farns) erkennbar, steht der Eisprung kurz bevor.

 

Im Gegensatz zu den Urin-basierten Ovulationstests lassen die Speichel-basierten jedoch erheblich mehr Spielraum für Fehlinterpretationen zu. Die richtige Interpretation erfordert hier viel mehr Erfahrung. Daher empfehlen wir die zuverlässigeren und wesentlich bedienerfreundlicheren Urin-basierten Ovulationstests (LH-Test), die zudem noch wesentlich günstiger sind als die Speichelmikroskope.